Naturnahe Entwicklung der Welse

Entwicklungsabschnitt 1 Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme:

Umverlegung der Welse von "Neue Mühle" Blumenhagen bis zur Hohensaaten - Friedrichsthaler - Wasserstraße nördlich von Gatow. Der neue Welseverlauf - Entwicklungsabschnitt 1 im Rahmen der Welserenaturierung - ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein alter Welsearm, der noch heute durch Gräben und mit Weichhölzern bewachsener Altarme gekennzeichnet ist.

In Anlehnung an morphologische Besonderheiten und Biotope wird der Welseverlauf in 8 Unterabschnitte untergliedert:

Gesamtlänge des neuen Welseverlaufes: 6.550 m

In diesem Abschnitt wird die Welse beidseitig von Ackerflächen begleitet. Bei der auch hier vorhandenen großen Einschnittstiefe der Welse ist beidseitig über größere Abschnitte ein Steilufer anzulegen. Eine Berme sichert dabei den Böschungsfuß. Totholz soll die Eigendynamik der Welse fördern und die Kolkbildung ermöglichen.

Beginnend an der Böschungskrone des Steilufers sind Weichhölzer und standortgerechte Sträucher in einem ca. 20 m breiten Streifen als Pufferzone zu den landwirtschaftlichen Flächen anzulegen.